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Haushaltshygiene

Sauberkeit und Gesundheitsschutz im eigenen Zuhause

Haushaltshygiene ist wichtig für die Gesundheit. Auf häufig genutzten Oberflächen sammeln sich unsichtbare Keime, die Krankheiten auslösen können. Durch regelmäßiges Saugen, Putzen und Waschen wird nicht nur Schmutz entfernt, sondern auch Gesundheitsproblemen vorgebeugt.

Reinigung von Flächen

Bei einer gründlichen Reinigung der Wohnung mit üblichen Putzmitteln werden Schmutzpartikel gelöst und der Großteil der Oberflächenkeime entfernt. Folgende Tipps helfen, dies zu erreichen:

  • Verwenden Sie gängige Haushaltsreiniger.
  • Desinfektionsmittel und Reinigungsmittel mit antimikrobieller Wirkung sollten aus Sicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), des Umweltbundesamtes (UBA) und des Robert Koch-Instituts (RKI) im Privathaushalt nur in Ausnahmenfällen verwendet werden. Solche Ausnahmen sind z. B. medizinische Gründe, in denen Desinfektionsmittel nach ärztlicher Beratung eingesetzt werden.
  • Verwenden Sie für Küche sowie für Bad und Toilette getrennte Putzlappen.
  • Lassen Sie Putztücher luftig aufgehängt und auch Utensilien wie einen Mop nach Gebrauch schnell trocknen, da sich Bakterien in feuchter Umgebung besonders gut vermehren.
  • Putzlappen sollten Sie häufig wechseln und bei mindestens 60 °C waschen.

Richtig waschen

Damit beim Wäschewaschen nicht nur sichtbare Verschmutzungen entfernt werden, sondern auch Mikroorganismen, sind die Temperatur des Wassers und die Art des Waschmittels wichtig.

  • Spüllappen und Putztücher sowie Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche sollten Sie bei mindestens 60 °C mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel waschen.
  • Für die normale Oberbekleidung reichen in der Regel niedrigere Waschtemperaturen. Achten Sie dabei jedoch auf geeignete Waschmittel.
  • Zusätzliche Hygienespüler sind nicht notwendig.
  • Damit sich in der Waschmaschine kein Biofilm mit angesiedelten Mikroorganismen bildet, sollte nach etwa jeder fünften Wäsche oder alle zwei Wochen ein 60 °C-Waschgang mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel erfolgen.

Regelmäßig Lüften

Regelmäßiges Lüften der Wohnung fördert die Luftqualität und reduziert die Menge potenzieller Krankheitserreger in der Raumluft. So trägt richtiges Lüften zum Infektionsschutz bei.

  • In geschlossenen Räumen kann die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen. Regelmäßiges Lüften verringert die Zahl erregerhaltiger feinster Tröpfchen in der Luft und senkt damit ein mögliches Ansteckungsrisiko. Zudem beugt es der Schimmelbildung vor.
  • Für das Lüften wird Stoß- bzw. Querlüften empfohlen, um einen hohen Luftaustausch in kurzer Zeit zu erreichen, ohne dass die Wände zu sehr auskühlen. Das bedeutet, dass die Fenster für wenigstens fünf Minuten weit geöffnet werden. Optimal ist es, gleichzeitig mehrere Fenster für kurze Zeit weit zu öffnen (Querlüften).
  • In der kalten Jahreszeit reicht es je nach Temperatur und Wind aus, zwei- bis dreimal am Tag für ca. fünf Minuten pro Raum mit einem oder mehreren weit geöffneten Fenstern für eine ausreichende Lüftung zu sorgen.
  • In der warmen Jahreszeit soll in der Regel etwas länger gelüftet werden, weil der Luftaustausch langsamer erfolgt, wenn die Temperaturen draußen und in der Wohnung annähernd gleich ist.
  • Weitere Informationen rund um das richtige Lüften bietet beispielsweise das Umweltbundesamt.

Haushaltshygiene: Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Weitere Fragen zur Haushaltshygiene im Krankheitsfall? Antworten finden Sie hier.

stare: 01.07.2025