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Frage

20.03.2018

  • Was regelt das Infektionsschutzgesetz (IfSG)?

  • Antwort von der Redaktion infektionsschutz.de

    Das Infektionsschutzgesetz (IfSG), ein Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten, hat das Ziel, Krankheiten beim Menschen vorzubeugen sowie Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Dazu ist im IfSG festgelegt, welche Krankheiten (und welche labordiagnostischen Nachweise von Erregern) bei Verdacht, Erkrankung oder Tod meldepflichtig sind. Weiterhin legt das Gesetz fest, welche Angaben von den Meldepflichtigen (abhängig von Erreger und Situation beispielsweise Ärzte, Leiter von Untersuchungsämtern, Tierärzte, Angehörige von Heil- oder Pflegeberufen, Leiter von Einrichtungen, u.a.) gemacht werden müssen und welche dieser Angaben vom Gesundheitsamt weiter übermittelt werden. Neben allgemeinen Vorschriften umfasst das IfSG in verschiedenen Abschnitten u.a. die Früherkennung, die epidemiologische Überwachung (Erfassung der Verteilung von Krankheiten in der Bevölkerung), die Verhütung übertragbarer Krankheiten (wie Schutzimpfungen), die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beispielsweise mit Schutzmaßnahmen und den Infektionsschutz in bestimmten Einrichtungen. Zudem gehören hierzu auch gesetzliche Vorgaben zu Wasser für den menschlichen Gebrauch, gesundheitliche Anforderungen an das Personal beim Umgang mit Lebensmitteln, Tätigkeiten mit Krankheitserregern u.a

    Der Gesetzestext ist einsehbar unter www.gesetze-im-internet.de/ifsg/index.html

    Häufig gestellte Fragen zu dem IfSG und Meldewesen finden sich auf der Seite des Robert Koch-Instituts:

    www.rki.de/SharedDocs/FAQ/IfSG/weitere/FAQ_Liste_weitere.html

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    PCR...

Es gibt zurzeit sehr viele offene Fragen rund um die Übertragung, Erkrankungsdauer und Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus SARS-CoV-2, für die es aufgrund der Neuartigkeit des Erregers noch keine hinreichend wissenschaftlich gesicherten Daten bzw. Studien gibt. Was jeweils aktueller Wissenstand ist, finden Sie in unseren umfassenden FAQs, die regelmäßig aktualisiert werden.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an infektionsschutz(at)bzga.de

Bitte beachten Sie dabei, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) keine klinische Einrichtung ist. Deshalb bieten wir keine individuelle medizinische Beratung, keine Empfehlungen zu Diagnosen und Therapie an. Für eine medizinische Beratung sind viele Faktoren von Bedeutung, die nur im persönlichen Kontakt mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt oder dem örtlichen Gesundheitsamt angemessen berücksichtigt werden können. 

Die Antwort erfolgt in allen anderen Fällen möglichst zeitnah. Dies kann sich wegen des sehr hohen Anfrageaufkommens jedoch aktuell verzögern. 

Nutzen sie bitte daher vorranging die FAQs zur Information!