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Frage

04.05.2016

  • Welche Vorschriften gibt es, um Verbraucherinnen und Verbraucher vor Infektionen durch Rohmilch zu schützen?

  • Antwort von der Redaktion infektionsschutz.de

    Zum Schutz vor Infektionen ist die Abgabe von Rohmilch in Deutschland verboten. Eine Ausnahme ist die Abgabe von „Milch ab Hof“ direkt bei den Erzeugerbetrieben. An der Abgabestelle muss deutlich sichtbar der Hinweis „Rohmilch, vor dem Verzehr abkochen“ angebracht sein.
    Eine weitere Ausnahme ist die Abgabe von Vorzugsmilch aus besonders kontrollierten Betrieben im Einzelhandel. Auf der Verpackung von Vorzugsmilch muss der Hinweis stehen, dass die Milch bei höchstens 8° C gelagert werden darf. Zudem müssen der Begriff „Rohmilch“ und das Verbrauchsdatum angegeben sein. Das Verbrauchsdatum gibt an, bis wann besonders leicht verderbliche Lebensmittel verzehrt werden können. Für Vorzugsmilch gilt, dass das Verbrauchsdatum eine Frist von 96 Stunden nach der Milchgewinnung nicht überschreiten darf.
    Eine Abgabe von Rohmilch an Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung ist nicht erlaubt. Vorzugsmilch darf in Gemeinschaftsverpflegungen wie Kantinen, Krankenhausküchen und Einrichtungen der Schul- und Kindergartenversorgung nicht ohne vorheriges Abkochen verwendet werden.
    Milcherzeuger können durch Optimierung der Hygiene, Umstellen auf Vorzugsmilch oder Erhitzen der Milch vor Abgabe zum Direktverzehr auf dem Hof das gesundheitliche Risiko verringern.
    Weitere Fragen und Antworten zum Verzehr von Rohmilch finden Sie auf den Seiten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

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Es gibt zurzeit sehr viele offene Fragen rund um die Übertragung, Erkrankungsdauer und Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus SARS-CoV-2, für die es aufgrund der Neuartigkeit des Erregers noch keine hinreichend wissenschaftlich gesicherten Daten bzw. Studien gibt. Was jeweils aktueller Wissenstand ist, finden Sie in unseren umfassenden FAQs, die regelmäßig aktualisiert werden.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an infektionsschutz(at)bzga.de

Bitte beachten Sie dabei, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) keine klinische Einrichtung ist. Deshalb bieten wir keine individuelle medizinische Beratung, keine Empfehlungen zu Diagnosen und Therapie an. Für eine medizinische Beratung sind viele Faktoren von Bedeutung, die nur im persönlichen Kontakt mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt oder dem örtlichen Gesundheitsamt angemessen berücksichtigt werden können. 

Die Antwort erfolgt in allen anderen Fällen möglichst zeitnah. Dies kann sich wegen des sehr hohen Anfrageaufkommens jedoch aktuell verzögern. 

Nutzen sie bitte daher vorranging die FAQs zur Information!