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Frage

09.11.2015

  • Was ist beim Besuch gemäß Infektionsschutzgesetz von Gemeinschaftseinrichtungen im Krankheitsfall zu beachten?

  • Antwort von der Redaktion infektionsschutz.de

    In Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Ferienlagern können sich ansteckende Infektionskrankheiten besonders leicht ausbreiten. Um andere Kinder und Jugendliche sowie das Personal zu schützen, sieht das Infektionsschutzgesetz daher bei bestimmten Infektionskrankheiten ein vorübergehendes Besuchs- bzw. Tätigkeitsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen vor. Dazu zählen unter anderem Keuchhusten, Masern, Mumps, Windpocken und Scharlach sowie Kopflausbefall. Personen, die daran erkrankt sind bzw. bei denen der Verdacht besteht, dürfen Gemeinschaftseinrichtungen vorübergehend nicht besuchen oder dort tätig sein, bis sie nicht mehr ansteckend sind. Bei Masern oder Mumps beispielsweise gilt der vorübergehende Ausschluss auch für nicht dagegen geimpfte Personen, in deren Wohngemeinschaft ein Erkrankungs- oder Verdachtsfall aufgetreten ist.

    Kinder unter sechs Jahren, bei denen ansteckendes Erbrechen und/oder Durchfall festgestellt wurde bzw. bei denen der Verdacht darauf besteht, dürfen Gemeinschaftseinrichtungen ebenfalls vorübergehend nicht besuchen.

    Bei ansteckenden Magen-Darm-Infektionen dürfen auch Personen, die beruflich mit Lebensmitteln zu tun haben, nicht zur Arbeit gehen.

    Weitere Informationen zu den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes bei verschiedenen Infektionskrankheiten finden Sie in den Erregersteckbriefen. Fragen Sie im konkreten Fall Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder das örtliche Gesundheitsamt.

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