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Frage

06.10.2022

  • Wann tritt die volle Schutzwirkung der COVID-19 Impfung ein?

  • Antwort von der Redaktion infektionsschutz.de

    Der volle Impfschutz gegen COVID-19 tritt etwa 14 Tage nach einer vollständigen Impfserie ein – das heißt bei den Impfstoffen Comirnaty® von BioNTech/Pfizer, Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna und Jcovden® (COVID-19 Vaccine Janssen) von Johnson & Johnson nach der zweiten Impfdosis (bei Jcovden® mit 2. Impfung mit mRNA-Impfstoff).

    Besonderheiten bei Jcovden® (COVID-19 Vaccine Janssen) von Johnson & Johnson:

    Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft werden bzw. wurden, gelten nicht mehr nach einer einzelnen Impfdosis als vollständig grundimmunisiert. Aufgrund der hochansteckenden Omikron-Variante und dem nur moderaten Schutz, den der Impfstoff nach einer Impfstoffdosis vor milden wie auch schweren Verläufen bietet, ist für die Grundimmunisierung eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff nötig. Der Abstand zur ersten Impfung soll mindestens vier Wochen betragen. Eine dritte Dosis (Booster-Impfung) sollte im Abstand von mindestens 6 Monaten zur 2. Impfstoffdosis erfolgen – vorzugsweise mit den an die Omikronvariante angepassten Impfstoffen. Um als geboostert zu gelten, sind daher auch bei Impfungen mit Johnson & Johnson drei Impfungen notwendig.

    Trotzdem ist eine Infektion auch nach der Impfung nicht ausgeschlossen. Mehr dazu lesen Sie in der FAQ „Warum erkranken manche Menschen trotz Corona-Schutzimpfung an COVID-19?“.

Aktuelle Antworten zu den neusten Fragen

  1. Kann ein COVID-19-Impfstoff Schutz bieten, wenn das Coronavirus mutiert?

    Alle Impfstoffe, die aktuell in Deutschland zur Verfügung stehen, schützen nach derzeitigen Erkenntnissen sehr gut vor einer COVID-19-Erkrankung mit den ursprünglichen Virustypen, wie Beta und Delta, aber auch weiteren Varianten.

    Bei der Virusvariante…

  2. Wie wirksam ist die Corona-Schutzimpfung für Säuglinge und Kinder im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren?

    Die Wirksamkeit der Impfstoffe Comirnaty® (BioNTech/Pfizer) mit drei Impfstoffdosen (á 3 μg) und Spikevax® (Moderna) mit zwei Impfstoffdosen (á 25 μg) wurde in den Zulassungsstudien getestet.

    Nach Auswertung der Daten geht die STIKO davon aus, dass…

  3. Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden bei Säuglingen und Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren nach einer COVID-19-Impfung beobachtet?

    Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung mit Comirnaty® (BioNTech/Pfizer) und Spikevax® (Moderna) bei Säuglingen und Kindern ab dem Alter von 6 Monaten Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Kleinkinder im Alter von 6 Monaten…

  4. Welche Neuerungen ergeben sich durch die 23. Aktualisierung der STIKO-Impfempfehlung?

    Die STIKO hat die Empfehlungen für Kinder und Jugendliche unter den Gesichtspunkten der aktuellen Evidenzlage überprüft. Nach erneuter Datenanalyse und Bewertung beschließt die STIKO, die bisherige COVID-19-Impfempfehlung für die Impfung von Kindern…

  5. Welche Neuerungen ergaben sich durch die 18. Aktualisierung der STIKO-Impfempfehlung?

    In der 18. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung empfahl die STIKO neben den bisherigen COVID-19-Impfstoffen den Proteinimpfstoff Nuvaxovid® der Firma Novavax zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Hierzu sind zwei Impfstoffdosen im…

Es gibt zurzeit sehr viele offene Fragen rund um die Übertragung, Erkrankungsdauer und Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus SARS-CoV-2, für die es aufgrund der Neuartigkeit des Erregers noch keine hinreichend wissenschaftlich gesicherten Daten bzw. Studien gibt. Was jeweils aktueller Wissenstand ist, finden Sie in unseren umfassenden FAQs, die regelmäßig aktualisiert werden. Daher nutzen Sie gerne unsere FAQs zu Ihrer Information.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an infektionsschutz@bzga.de.

Bitte beachten Sie dabei, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) keine klinische Einrichtung ist. Deshalb bieten wir keine individuelle medizinische Beratung, keine Empfehlungen zu Diagnosen und Therapie an. Für eine medizinische Beratung sind viele Faktoren von Bedeutung, die nur im persönlichen Kontakt mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt oder dem örtlichen Gesundheitsamt angemessen berücksichtigt werden können.