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Frage

18.09.2020

  • Was ist über COVID-19 bei Schwangeren bekannt?

  • Antwort von der Redaktion infektionsschutz.de

    Bisherige Studien zeigen, dass Schwangere seltener Krankheitszeichen wie Fieber und Muskelschmerzen entwickeln. Einige Studien weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für die Aufnahme auf eine Intensivstation möglicherweise höher ist. Die Sterblichkeit ist insgesamt sehr gering, das Vorliegen von Risikofaktoren (siehe Frage: „Welche Personen sind besonders häufig von einem schweren Verlauf der Erkrankung betroffen?“) erhöht jedoch auch in der Schwangerschaft die Wahrscheinlichkeit für einen schwereren Verlauf.

    Hinsichtlich möglicher Auswirkungen einer Infektion der Mutter auf das Ungeborene gibt es bisher nur wenige Daten, sodass zu dieser Fragestellung bislang keine gesicherten Aussagen gemacht werden können. Generell kann hohes Fieber im ersten Schwangerschaftsdrittel das Risiko von Komplikationen und Fehlbildungen erhöhen.

    Nach der Geburt zeigen Kinder von Müttern, die positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden, in den meisten Fällen keine Krankheitszeichen.

    Ob das Coronavirus SARS-CoV-2 über die Muttermilch übertragbar ist, wurde noch nicht abschließend geklärt. 

    Umfangreiche Informationen zu COVID-19 und Schwangerschaft, darunter FAQ und Kreißsaal-Empfehlungen, stellt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) zur Verfügung.

    Darüber hinaus sind weitere Informationen für Schwangere sowie Hinweise für Mütter und ihre Babys auf den Seiten www.zusammengegencorona.de sowie www.familienplanung.de abrufbar.

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  5. Was sollte ich nach der Einreise aus dem Ausland beachten?

    Welche Maßnahmen nach der Rückkehr aus dem Ausland zu ergreifen sind, hängt vor allem davon ab, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

    Für Einreisende aus Risikogebieten...

Es gibt zurzeit sehr viele offene Fragen rund um die Übertragung, Erkrankungsdauer und Schutzmöglichkeiten vor dem Coronavirus SARS-CoV-2, für die es aufgrund der Neuartigkeit des Erregers noch keine hinreichend wissenschaftlich gesicherten Daten bzw. Studien gibt. Was jeweils aktueller Wissenstand ist, finden Sie in unseren umfassenden FAQs, die regelmäßig aktualisiert werden.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an infektionsschutz(at)bzga.de

Bitte beachten Sie dabei, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) keine klinische Einrichtung ist. Deshalb bieten wir keine individuelle medizinische Beratung, keine Empfehlungen zu Diagnosen und Therapie an. Für eine medizinische Beratung sind viele Faktoren von Bedeutung, die nur im persönlichen Kontakt mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt oder dem örtlichen Gesundheitsamt angemessen berücksichtigt werden können. 

Die Antwort erfolgt in allen anderen Fällen möglichst zeitnah. Dies kann sich wegen des sehr hohen Anfrageaufkommens jedoch aktuell verzögern. 

Nutzen sie bitte daher vorranging die FAQs zur Information!