Welche chronischen Erkrankungen sind gemeint?
Das Risiko für eine Gürtelrose ist insbesondere dann erhöht, wenn das Abwehrsystem durch eine Krankheit oder eine Behandlung geschwächt ist, zum Beispiel durch
- Krebserkrankungen,
- HIV,
- Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken oder
- eine Stammzelltransplantation.
Außerdem kann das Risiko bei schweren Ausprägungen bestimmter Grunderkrankungen erhöht sein, zum Beispiel bei
- chronischen Nierenerkrankungen,
- Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“),
- chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane, wie Asthma und COPD,
- Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder
- Rheumatoider Arthritis.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie ein erhöhtes Risiko für Gürtelrose haben, wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.