Was ist Gürtelrose?
Die Gürtelrose (Herpes zoster) ist eine Erkrankung, die durch die Erreger der Windpocken ausgelöst wird.
Während einer Windpocken-Erkrankung nisten sich die Erreger in Nervenzellen im Körper ein. Insbesondere wenn das Abwehrsystem geschwächt ist oder schwächer wird, können die Erreger auch Jahre nach der Erkrankung wieder aktiv werden und eine Gürtelrose auslösen.
Typisch für eine Gürtelrose ist ein schmerzhafter Hautausschlag. Die Schmerzen werden durch Entzündungen von Nerven hervorgerufen. Bei einem Teil der Erkrankten dauern die schmerzhaften Nerven-Entzündungen auch nach Abklingen des Hautausschlags längere Zeit an. Dann spricht man von einer postherpetischen Neuralgie.
Bei einer Gürtelrose kann es zu schweren Krankheitsverläufen kommen, bei denen die Lebensqualität stark eingeschränkt ist.
Weitere Informationen zu Gürtelrose und zur Impfung finden Sie hier:
Erregersteckbrief des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zu Windpocken/Gürtelrose
Informationsseite des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zur Impfung gegen Gürtelrose