Einreise nach Deutschland: die aktuellen Corona-Regelungen

Alle Einreisenden nach Deutschland ab dem Alter von 12 Jahren müssen getestet, geimpft oder genesen sein. Für Personen, die aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet einreisen, gelten besondere Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflichten.



Nachweispflicht für alle Einreisenden

Bei der Einreise aus dem Ausland nach Deutschland gelten die Regelungen der Coronavirus-Einreiseverordnung. Diese dient dem Zweck, dass möglichst wenig Infektionen aus dem Ausland nach Deutschland hineingetragen werden, insbesondere Infektionen mit besorgniserregenden Virusvarianten.

Seit dem 1. August 2021 gilt für alle Personen ab 12 Jahren bei der Einreise nach Deutschland eine Nachweispflicht: Sie müssen einen Corona-Test, eine vollständige Impfung oder eine Genesung nachweisen können. Anerkannt werden PCR- und vergleichbare Tests sowie Antigen-Tests, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Das negative Testergebnis eines PCR-Tests darf maximal 72 Stunden, das Ergebnis eines Antigen-Tests maximal 48 Stunden (bei Einreise aus Virusvariantengebiet nur 24 Stunden) alt sein. Statt eines negativen Testergebnisses kann auch der Nachweis einer vollständigen Corona-Schutzimpfung oder einer Genesung von COVID-19 vorgelegt werden (gilt nicht für Virusvariantengebiete) (weitere Informationen finden Sie unter „Antworten auf häufig gestellte Fragen“).

Die Pflicht zum Nachweis eines der 3G – getestet, geimpft oder genesen – gilt unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel Sie einreisen und auch, wenn Sie sich zuvor in keinem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Ausnahmen gelten beispielsweise für Pendler, sofern sie nicht per Flugzeug einreisen.

Der Nachweis kann bei der Einreisekontrolle verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis zusätzlich schon vor Abreise vorlegen.

Nach Aufenthalt in einem ausgewiesenen Hochrisikogebiet oder einem Virusvariantengebiet im Ausland gelten bei der Einreise besondere Regelungen. Eine aktuelle Übersicht über die aktuellen internationalen Risikogebiete gibt das Robert Koch-Institut (RKI) (siehe auch „Antworten auf häufig gestellte Fragen“).

Einreiseanmeldung nach Aufenthalt in Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet

Wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem ausgewiesenen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet im Ausland aufgehalten haben, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen.

Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung, die Sie mitführen und bei einer Kontrolle durch das Beförderungsunternehmen und gegebenenfalls auch bei einer Grenzkontrolle vorlegen müssen.

Ihre Reise- und Kontaktdaten werden digital an das für Ihren Zielort zuständige Gesundheitsamt übermittelt.

Falls die technischen Voraussetzungen für eine digitale Einreiseanmeldung nicht gegeben sind, müssen Sie stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen, die in zahlreichen Sprachen zur Verfügung steht.

Quarantäne bei Einreise aus Hochrisikogebiet

Nach der Einreise aus einem Hochrisikogebiet sind Sie über die Anmelde- und Nachweispflicht hinaus grundsätzlich verpflichtet, sich unverzüglich auf direktem Wege in Ihre eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Beachten Sie auf dem Weg zu Ihrem Zielort die AHA-Formel! Sie müssen zehn Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Während der Quarantäne dürfen Sie das Haus oder die Wohnung nicht verlassen und keinen Besuch empfangen.

Bei Nachweis einer vollständigen Corona-Schutzimpfung oder einer Genesung von COVID-19 entfällt die Pflicht zur Quarantäne. Für alle anderen Einreisenden aus Hochrisikogebieten besteht ab dem fünften Tag die Möglichkeit, die Quarantäne durch einen negativen Corona-Test zu beenden.

Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Sie können die Quarantäne fünf Tage nach Einreise auch ohne Test beenden.

Nachweispflicht und Quarantäne bei Einreise aus Virusvariantengebiet

Für Personen aus Virusvariantengebieten gilt grundsätzlich ein Beförderungsverbot für den Verkehr per Zug, Bus, Schiff und Flugzeug. Von diesem Beförderungsverbot gibt es bestimmte Ausnahmen, unter anderem für deutsche Staatsangehörige und Menschen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland. Personen, für die diese Ausnahmen gelten, müssen bei Einreise die Einreiseanmeldung ausfüllen sowie besondere Nachweis- und Quarantänepflichten beachten.

Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen Sie stets ein negatives Testergebnis vorlegen können. Das gilt auch für Geimpfte oder Genesene. Anerkannt werden PCR-Tests, die maximal 72 Stunden oder Antigen-Tests, die maximal 24 Stunden alt sind.

Zudem gilt bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet eine strikte Quarantänepflicht für 14 Tage. Diese kann nicht durch einen negativen Test vorzeitig beendet werden und bleibt auch für Geimpfte und Genesene bestehen.

Falls das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Quarantänezeit in Deutschland herabgestuft und als Hochrisikogebiet eingestuft wird, gelten für die Beendigung der Quarantäne die Regelungen für Hochrisikogebiete.

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Infografik – Einreise nach Deutschland

Die Infografik „Einreise nach Deutschland“ gibt einen Überblick über Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflichten bei Einreise nach Deutschland.

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Letzte Aktualisierung: 01.08.2021
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Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Auslandsreisen


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.08.2021